Schwabenwitze

Schwabenwitze

Vorurteile eignen sich bekanntlich sehr gut als Grundlage für Witze. So ist das auch bei den Witzen von und über Schwaben. Sei es nun der Geiz, die Kehrwoche oder andere typisch schwäbische Eigenheiten. Alles kommt mal dran.

Das erste Wort eines schwäbischen Babys: Bausparvertrag.

“Den albachana Wegga do kosch sälbr frässa! I will oin vo heid!” – “No musch hald morga nomml komma!”

Der Name Handy wurde übrigens von einem Schwaben erfunden: Als er so ein Ding zum ersten Mal sah, fragte er ganz erstaunt: “Handie koi Schnur?”

Die Amerikaner haben einen neuen extrem dünnen Draht erfunden. Leider sind sie aber nicht in der Lage auszumessen, wie dünn er ist, weil sie kein entsprechendes Messgerät besitzen.
Daher schicken sie ein Muster nach China, die sind ja schließlich Experten für kleine Dinge.
Als das Paket mit dem Draht nach vier Wochen zurück kommt, ist ein Brief beigelegt, in dem steht, dass es ihnen auch nicht möglich war den Draht zu vermessen.
Also schicken sie ein weiteres Muster nach England, mit der Bitte den Draht zu vermessen. Nach weiteren vier Wochen kommt der Draht erneut zurück. Und auch die Engländer legen einen Brief bei, dass es ihnen nicht möglich war den Draht auszumessen.
In einem letzten verzweifelten Versuch senden die Amerikaner noch ein Muster des Drahts nach Stuttgart, denn die Schwaben sind berühmt dafür, alle Probleme dieser Welt mit Leichtigkeit zu bewältigen.
Eine halbe Stunde nachdem das Paket angekommen war, ruft ein Schwabe in Amerika an und fragt:
“Also, vrmessa hem mrn. Was solle mr etzat domit macha? A Loch durch bora oder a Gwend druff schneida?”

Drei schwäbische Handwerker diskutieren über das alter ihres Berufsstandes. Jeder glaubt, er hätte den ältesten Beruf.
Sagt der Maurer “Mir hen scho di Pyramida von Ägübtn baud”.
Sagt der Gärtner “Des isch no gar nix, mir hen scho dr Garda Eda pflanzt”.
“A wa” sagt da der Elektriker “wo dr liabe Godd gseid hod – es werde Licht – hen mir di Leidonga scho glegd ghet”

Ein älteres schwäbisches Ehepaar steht zu später Abendstunde auf dem Balkon.
Da sehen Sie unten wie der Nachbarsjunge im Gebüsch ein junges Mädchen anmacht.
Da sagt die Frau: “Dr Eugen, so a näddr Kerle. Wenn der bloß koi Dommheit macht. Karle, pfeif ‘m doch omal.”
Sagt Karle: “Des fällt mir net em Traum ei. Bei mir hot au koinr pfiffa!”

Ein auswärtiges Paar zu Besuch im Ländle.
Er beobachtet einen alten Mann, der Pferdeäpfel aufsammelt, und fragt ihn: “Guter Mann, was machen Sie denn damit?”
Der antwortet: “Dia Pferdebolla kommet uff d’Erdbeera.”
Der Frager wendet sich zu seiner Frau: “Sieh mal an, man kann auch was anderes als Schlagsahne auf Erdbeeren geben!”

Ein Schwabe bekam zum dritten mal eine Mahnung von seiner Versicherung, das wurde ihm jetzt zu dumm. Also setzte er sich hin und schrieb der Versicherung: Was erlaubed ihr eich eigendlich mir emmr wiedr Mahnonga zom schicka? Bei mir kommet älle Rechnunga en a Schachtl nei ond am Johresend werded drei zoga ond zahlt, ond wenn ihr eich nommol di Frechheid erlaubed ond nommol a Mahnong schicked no sen ihr bei dr diesjähriga Ziehong ned drbei!

Ein Schwabe, ein Bayer und ein Preusse bestellen sich ein Bier. Bei allen dreien fliegt eine Fliege hinein. Der Bayer entfernt das Tier und trinkt das Bier. Der Preusse bestellt sich ein Neues. Der Schwabe aber nimmt das Tierchen an den Flügeln und sagt: “Älles ausschpugga! Abr sofort!”

Ein Schwabe fällt vom Dach. Als er am Küchenfenster vorbei fliegt und ruft er:
“Marie, heit kosch s’Middagessa schbara, I ess heit em Mariehoschbidal.”

Ein Schwabe hatte seinen französischen Freund zum Essen eingeladen. Es gab Käse. “Bei uns gibt es Käse immer zum Schluß der Mahlzeit”, sagte der Franzose. “Bei ohs au!” erwiderte der Schwabe.

Ein Schwabe kommt ins Pfandhaus und möchte einen Kredit über 100 € aufnehmen. Als Pfand bietet er seinen Mercedes. Dem Pfandleiher kommt die Sache zwar etwas seltsam vor, er sagt dem Schwaben aber, er solle sein Auto in die Lagerhalle fahren. Einen Monat später möchte der Schwabe sein Pfand auslösen. “Das macht 100 € und 5 € Zinsen,” sagt der Pfandleiher, “verraten Sie mir jetzt den Sinn der ganzen Aktion?” Sagt der Schwabe: “I war in Urlaub, ond wo ko i sonschd fir 5 € an Monad lang parka?”

Ein Schwabe sitzt allein in einer Bar. Da sagt er zum Barkeeper: “Ha! Etzat schmeiß i a Lokalrond!”

Ein Schwabe steht vor Gericht, weil er zwei Badener überfahren hat.
Richter: “Angeklagter, sagen Sie die Wahrheit!”
Schwabe: “D’Schtroß war vreist, mei Waga isch ens Schleudra komma.”
Richter: “Es ist August, Sie sollen die Wahrheit sagen!”
Schwabe: “‘s hat gregnet ond Laub war uff dr Schtroß.”
Richter: “Seit Tagen scheint die Sonne, zum letzten mal, die Wahrheit!”
Schwabe: “Also gut, i hab die Bada-Seggl scho vo weidem gsäh ond hab extra uff se druffghalda. Dr oine isch durch d’Frontscheib, dr Andere isch en an Hauseigang gfloga. I berei nix!”
Richter: “Na warum denn nicht gleich so? Den Einen verklagen wir wegen Sachbeschädigung, den Anderen wegen Hausfriedensbruch!”

Ein Schwabe überrascht seine Frau beim zärtlichen Flirt mit einem Anderen.
Er denkt nicht lange nach, schnappt sich ein Gewehr und befiehlt:
“Stellad Eich hendranandr uff – no roicht oi Kugel!”

Ein Schwabe wird beim Papst angestellt. Er hat die würdevolle Aufgabe den Papst jeden Morgen um 6 Uhr zu wecken.
Er klopft. “Guten Morgen Eminenz es ist 6 Uhr und über der ewigen Stadt scheint die Sonne.”
“Danke mein Sohn der Herr und ich wissen es bereits.”
Der Schwabe stutzt weil alles dicht veriegelt ist und kein Lichtschein hereindringt.
Am anderen Morgen klopft er wieder. “Guten Morgen Eminenz es ist 6 Uhr und über der ewigen Sadt regnet es.”
“Danke der Herr und ich wissen es bereits”.
Er stutzt erneut, will es nun aber genau wissen.
Am nächsten Tag klopft er. “Guten Morgen Eminenz es ist 6 Uhr und über der ewigen Stadt scheint die Sonne.”
“Danke der Herr und ich wissen es bereits”.
“An Scheissdreck wissed ihr zwoi. Neine ischs on draussa rägnets dass Katza haglad!”

Ende des Briefs eines schwäbischen Vaters: “Wollte Dir noch etwas Geld mitschicken, der Brief war aber schon zugeklebt.”

“Herr Pfarrr, i be fremdganga.”
“Wie oft mein Sohn?”
“Herr Pfarrr i will beichda, net ageba!”

“Hosch Doine neie Schuh ah?” fragt der alte Schwabe. “Ja Vaddr” – “No mach gfälligschd gressere Schritt.”

In der Stuttgarter Innenstadt hält gerade die Müllabfuhr vor einem Mietshaus, als eine alte Frau das Fenster öffnet: “Hallole, könndet ihr no a bissle Müll mitnemma?” Ein Müllmann: “Ha jo, schdeig ei!”

Schwabentipp für den Schlussverkauf: Kaufsch nix hasch 100% gschpart!

“Sen Sie grad eigschdiega?” fragt der Kontrolleur den weiblichen Fahrgast. “Freile, odr moinad sie vielleichd, i sei en dem Waga uff d’Weld komma?” – “Awa! So alde Kärra hemmr gar nedd!”

Warum bauen die Schwaben ihre Schulen gerne auf Berge?
Damit sie auch mal auf die höhere Schule gehen können.

Warum hat jeder Schwabe eine leere Weinflasche im Kühlschrank?
Es könnte ja einmal jemand kommen, der keinen Durst hat.

Warum leben die Schwaben im Süden Deutschlands?
Weil sie im Norden zu viel heizen müssten.

Warum lernen die meisten Schwaben Blindenschrift?
Weil man dann auch ohne Licht lesen kann.

Warum schraubt ein Schwabe im Kühlschrank immer die Glühbirne heraus? Weil er sich nicht sicher ist, ob beim Schließen das Licht wirklich ausgeht.

Warum tragen schwäbische Frauen keine Stringtangas?
Weil man später daraus keinen Putzlappen machen kann!

Was ist ein Perpetuum Mobile?
Wenn ein Schotte einem Schwaben hinterher rennt, weil der ihm 10 Cent schuldet.

Was ist ein schwäbisches Schorle?
Ein halbes Glas Mineralwasser gemischt mit einem halben Glas Leitungswasser.

Was meint ein Schwabe, wenn er sagt “Mir warad a bissle am Meer.”?
Wir waren 8 Wochen mit einer Luxusjacht in der Karibik.

Englische Frau nach einer Nacht mit ihrem Liebhaber: “Oh, James! Du warst so wonderful!”
Französische Frau nach einer Nacht mit ihrem Liebhaber: “Oh, Louis! Du warst einfach trés bien!”
Schwäbische Frau nach einer Nacht mit dem Liebhaber: “Sag a mol, g’heret die Mebel älle Dir?”

Was verbindet Baden mit Württemberg? Der Bindestrich.

Wenn die schwäbische Polizei ein Haus umstellt hat, wie meldet sie sich an?
Achdung, achdung, dohanna schwätzt die Bolizei.

Wie bekommt man 4 Schwaben in einen Smart?
1 Cent reinschmeißen.
Und wie bekommt an sie wieder raus?
Einfach sagen, das sei ein Taxi.

Wie entstand der Grand Canyon?
Ein Schwabe verlor ein Pfennigstück.

Wie ist das schwäbische Rezept für eine Tomatensuppe?
Wasser erhitzen und in rote Schalen füllen.

Zwei evangelische Pfarrer unterhalten sich.
“Wie haltad Sie’s mit em stilla Gebet?”
“Also i zeehl bis etwa vierzich.”
“Jo, so hald i’s au. Aber stellad se sich amol vor, dr Kollege vo Menklenga,
der zeehld bis hondert!”
“Ha also des hald i abr für Frömmelei!”

Zwei Schwaben leicht angeheitert auf der Donaubrücke: “I häd a Idee, wer ko besser dichda?” Erster Schwabe denkt nach und sagt “Ich schdehe auf der Donaubrück und schbug Tourischden ins Genick”. Sagt der Andere: “Ko i ao. Ich schdehe auf der Donaubrück und schdeck mr da Fenger en da Arsch.” Darauf der Erste: “Des reimt sich doch gar edd.”
“Noi, abr es dichded.”

Zwei Schwaben treffen sich auf dem Feld. Als in der Ferne von Karle’s Hof Rauchschwaden aufziehen.
Fragt Gottlob: Karle, rauchad doine Hasa?
Noi, worom?
Ha, no brennd dei Schdall.

Ein Schwabe möchte eine Anzeige anlässlich des Todes seiner Ehefrau aufgeben. Die Dame in der Anzeigenannahme fragt ihn nach dem Text.
Er sagt: “Schreibad Se: ‘Liesl ist tot.'”
Die Dame weist ihn darauf hin, dass das doch etwas wenig ist und dass er für den gleichen Preis noch drei weitere Worte frei hat.
Der Schwabe überlegt kurz und sagt dann: “Setzad Se no dazua: ‘Zweitwagen zu verkaufen.'”

Ein Schwabe kommt mit seiner Frau an einem Würstchenstand vorbei.
“Oh, wie des dufdet!”
“Ja, wenn da willsch ganga mr uff’m Rückweg nommol dro vrbei.”

Ein Schwabe besucht seinen Freund. Der ist gerade dabei, seine Tapeten von der Wand zu lösen.
Fragt er: “Tapeziersch Du nei?”
Antwort: “Noi, mir ziagat om!”

Wie beginnt ein schwäbisches Rezept für einen Kuchen?
Man leihe sich 3 Eier …

Ein Schwabe liegt im Sterben. Plötzlich dringt ein köstlicher Duft eines Sauerbratens an sein Bett. “Ach Fraule,” sagt er, “sei so guad ond gib mr ebbes von dem Broda, eh dass i sterb.” “Nix do!” sagt seine Frau, “Dr Broda isch für Dei Beerdigong!”

Die schwäbische Fußballmannschaft hat ein Spiel gewonnen. Der Trainer kommt in die Kabine und sagt: “Kerla, ihr ward subr. Etzt hen Ihr eich a Erfrischung vrdient. Auf, Manne, machs Fenschdr uff!”

Wie nennt man im Schwabenland einen gutaussehenden, attraktiven Mann?
Tourist.

“Sag amol Vaddr, schdammad mir wirglich vom Affa ab?” – “Du vielleichd, i nedd!”

Warum stehen Schwaben abends mit dem Bauch am Kachelofen?
Um das Mittagessen aufzuwärmen.

Was ist der Unterschied, ob man mit einer Französin oder einer Schwäbin ins Bett geht?
Die Französin sagt danach: “Oh was bist du für ein guter Liebhaber!”
Die Schwäbin sagt: “Kehret die Mebl älle dir?”

Weiterführende Literatur

Für alle, die von schwäbischen Witzen nicht genug bekommen können, seien folgende Bücher ans Herz gelegt. Immer wieder eine gute Geschenkidee.

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